Machtelite

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Kurz bevor Beate Zschäpe im Münchener Prozess ihre Aussage verlesen lassen will, stellt der Journalist Tom Sundermann, der regelmäßig für Zeit Online zum NSU-Prozess schreibt, am 7.12.2015 fest:

Der Weg des NSU ist von Informanten des Verfassungsschutzes regelrecht gesäumt. V-Männer tummelten sich in der Szene, als das Trio noch daheim in Jena unterwegs war, und sie tauchten in bemerkenswerter Zahl auch unter Bekannten der drei auf, nachdem diese 1998 in den Untergrund geflüchtet waren. Nicht wenige hegen den Verdacht, die NSU-Mitglieder hätten selbst auf der Gehaltsliste des Verfassungsschutzes gestanden. Das kann man seriöserweise nicht mehr als eine Verschwörungstheorie nennen.

Seriöserweise soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass im NSU-Umfeld bislang 42 V-Leute bekannt geworden sind, dass der Verfassungsschutz in großem Umfang Akten geschreddert, geschwärzt und zurückgehalten hat, dass selbst die ARD bereits die Frage nach dem Tiefen Staat stellte, dass in den NSU-Ausschüssen Aufklärung mit aller Macht verhindert wird

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