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Zum Gedenktag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen sprechen Regisseurin Chloe Fairweather und Produzentin Sinead Kirwan über Gewalt an Frauen in der Türkei und ihr Projekt „Dying To Divorce”.

Jährlich werden rund 300 Frauen in der Türkei von Männern ermordet. Die Gründe sind unterschiedlich. Manchmal kommt es zur Gewalt, weil Frauen sich scheiden lassen wollen. Oft sind die Gründe aber noch banaler: Sie treffen sich mit einer scheinbar falschen Freundin oder äußern den Wunsch, arbeiten gehen zu wollen.

Die Täter erhalten häufig geringe Strafen, die in keinem Verhältnis zu ihren Taten stehen. Das sagen Chloe Fairweather und Sinead Kirwan vom Fuller Project for International Reporting, ein Verband aus Reporterinnen und Filmemacherinnen aus aller Welt, die hauptsächlich über Frauenrechtsverletzungen berichten.

„Dying To Divorce“ ist ein durch Crowdfunding finanzierter Dokumentarfilm über Frauenmorde, über den Kampf der Frauen um ihre Leben und den Frauenverein „Wir werden Frauenmorde stoppen”, der sich für Gesetzesänderungen einsetzt…

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