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Als sich vor über fünf Jahren – das Datum unten ist maßgeblich, nicht das oben auf dem NRHZ-Flyer – erstmals vier von der “Deutschen Welle” abservierte Redakteure mit einer öffentlichen Erklärung zu Wort meldeten, empfand ich stärker als sonst die Teilnahmslosigkeit der “Gesellschaft”, in der ich lebe. Ich hatte nie viel mit Margaret Thatchers Aussage anfangen können, es gebe keine Gesellschaft, sondern nur “lebendes Gewebe von Männern und Frauen und Menschen”. Menschen bedeuten einander offenbar nur etwas, wenn sie entweder einander kennen, oder wenn sie gedanklich oder idealistisch irgend etwas verbindet, sei die Verbindung bestimmt oder unbestimmt.

Ich weiß nicht, was mich gedanklich oder ideell mit den DW-Dissidenten verband. Aber ich erinnere mich an ein wochenlang anhaltendes Gefühl der Enttäuschung über mein Land, dessen Medien eine Nachricht, die von den Bergen hätte verkündet werden müssen, nicht nur ignorierten, sondern geradezu geräuschlos aufsogen, wie die Wände eines schalltoten…

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