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Eigentlich sollte der türkische Präsident einer der Redner auf der Trauerfeier für Muhammad Ali in Louisville sein, zusammen mit dem jordanischen König Abdullah II. und dem früheren US-Präsidenten Clinton. Dann änderte man die Redeliste – Erdogan und Abdullah hätten dafür freundliches Verständnis gezeigt, zitierte die “Washington Post” den Sprecher der Trauerfamilie, Bob Gunnell.

Aber das Re-Arrangement bot natürlich Raum für Spekulationen. Die “Washington Post” zitierte außerdem einen türkischen Pressebericht, dem zufolge (WaPo-Übersetzung) die Organisatoren der Bestattungsfeierlichkeiten es abgelehnt hätten, einen türkischen Geistlichen während der Zeremonie Koranlesungen vornehmen zu lassen.

Oder Fethullah Gülen war – womöglich, man weiß es nicht – ebenfalls eingeladen. Dem früheren AKP-Verbündeten wurde 2013 von seinen früheren politischen Freunden ein “Putschversuch” vorgeworfen. Mittlerweile lebt Gülen in den USA.

So oder so – das Traumschiff Erdogan kollidierte mit ein paar Realitäten: seien es die von der “Washington Post” vermuteten, oder eine davon, oder andere, oder…

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