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Es reist nicht alle Jahre ein chinesischer Spitzenpolitiker nach Serbien. Der letzte Besuch eines Staatsoberhauptes aus Beijing ist laut Associated Press mehr als dreißig Jahr eher.

Das heißt nicht, dass einem Durchschnittschinesen, den man auf der Straße fragt, zu Serbien viel einfallen würde – außer einem Ereignis vor siebzehn Jahren: die Bombardierung der chinesischen Botschaft in Belgrad, 1999, durch die NATO. Und Serbien tut nicht viel, um sich der chinesischen Öffentlichkeit medial zu präsentieren: der einzige chineschsprachige Dienst Serbiens fristete ein Schattendasein beim Belgrader Auslandsradio, das im vergangenen Jahr obendrein komplett abgewickelt wurde.

Aber die geringe öffentliche Wahrnehmbarkeit Serbiens in China entspricht nicht seiner tatsächlichen Bedeutung für die chinesische Politik und Wirtschaft. Es sind just chinesische Medien, die jetzt diese Bedeutung hervorheben.

Partei- und Staatschef Xi Jinping besucht Serbien1) in seiner Eigenschaft als chinesischer Staatsvorsitzender – es ist protokollarisch Brauch, dass chinesische Kader, ob hochrangig oder…

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